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Wim Visser Das Zustandekommen der Frobenius-Orgel in Oude-Tonge
Het ORGEL 114 (2018), nr. 2, 38-47 [Zusammenfassung]



2016 wurde mit dem Orgelfestival Oude-Tonge dem 50-jährigen Bestehen der dortigen Frobenius-Orgel gedacht. Während der Abschlussveranstaltung dieses Orgelfestivals am 29. Oktober 2016 gab Wim Diepenhorst, Berater für klingende Instrumente beim Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed, bekannt, dass die Orgel als Reichsmonument nominiert wurde.
Die Orgel genoss von Anfang an eine gewisse Berühmtheit unter Organisten und Orgelliebhabern. Es ist ein in der niederländischen Orgellandschaft einzigartiges Instrument und die allgemeine Meinung war und ist, dass es sich hier um ein Beispiel der Orgelbaukunst auf hohem qualitativen Niveau sowohl in bautechnischer als auch klanglicher Hinsicht handelt. Ebenso ist es ein würdiger Vertreter der Richtung im Orgelbau der Nachkriegszeit, die allgemein als “Neobarock” bezeichnet wird. Dass bald danach der Orgelbau eine mehr historisierende Richtung einschlug, hat der objektiven Bewertung der Orgel keinen Abbruch getan und in dem Punkt kann sie sich mit anderen Orgeln aus der neobarocken Periode messen, die einen für diese Strömung repräsentativen Status eingenommen haben, wie z.B. die Orgel in der Nicolaikerk in Utrecht. Dieser Artikel widmet sich der Frobenius-Orgel und es wird die komplexe Geschichte deren Entstehung dokumentiert.



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