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Frans Jespers Das Gehäuse der Seijbel-Orgel im Nationaal Orgelmuseum
Het ORGEL 114 (2018), nr. 2, 14-15 [Zusammenfassung]



Seit 2013 verfügt das Nationaal Orgelmuseum in Elburg über eine Orgel, die von Orgelmakerij Reil unter Verwendung eines prächtigen südniederländischen Gehäuses aus dem 18. Jh. und historischem Pfeifenbestandes, der größtenteils dem Orgelbauer Pieter Backer aus Medemblik aus dem 17. Jh. zugeschrieben wird, erbaut wurde. Der Herkunft des im überschwänglichen Rokoko-Stils dekorierten Orgelgehäuses wurde schon bereits nachgegangen. Es geht hier um ein Gehäuse, das 1850 durch den Orgelbauer Frans Smits aus Reek von der St.-Elisabethkerk in Grave übernommen, mit einem neuen Innenleben versehen und anschließend an die St.-Lambertuskerk in Groot-Linden geliefert wurde. 1915 wurde in diesem Dorf eine neue Kirche erbaut, in der der Orgelbauer Verschueren zwar das Innenleben von Smits aufstellen konnte, aber nicht das alte Gehäuse, das darum in die Werkstatt des Orgelbauers mitgenommen wurde. Dieser fand erst 1927 eine neue Bestimmung dafür: Evangelisatiegebouw Rehoboth in Den Hulst, wiederum mit einem neuen Innenleben. Auch diese Orgel wurde wiederum ersetzt, und zwar 1969. Ein Privatmann übernahm die alte Orgel, aber verkaufte das Gehäuse in den 80er Jahren an den Orgelbauer Reil. Dieser konnte dem Gehäuse im Museum zu neuem Leben verhelfen. Aber wer war nun der Erbauer des Gehäuses? In diesem Artikel wird darauf eine Antwort gegeben.


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