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Lourens Stuifbergen Die Tres Meditationes Sacrae von Albert de Klerk
Het ORGEL 113 (2017), nr. 5, 30-39 [Zusammenfassung]



Albert de Klerk (1917-1998) vollendete sein Orgelwerk ‘Tres Meditationes Sacrae’, ein Tryptichon über die Erscheinungen des auferstandenen Christus seinen Jüngern, am Karsamstag, dem 10. April 1993. Sie bilden gleichsam den Niederschlag von lebenslangem Improvisieren im Dienste der Liturgie, wobei für De Klerk die Schriftlesungen und die gregorianischen Gesänge eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration waren.
Er schrieb die Komposition im Auftrag des Fonds voor de Scheppende Toonkunst auf Initiative der Stichting Vriendenkring Lambertusorgel Helmond und betrachtete sie als sein wichtigstes Orgelwerk. Es ist seiner Ehefrau gewidmet. Den ersten Teil der ‘Tres Meditationes Sacrae’ hat Albert de Klerk am 18. Oktober 1992 in Helmond uraufgeführt. Die Première der vollständigen Komposition fand in der Grote Kerk zu Haarlem am 18. Mai 1993 durch den Stadtorganisten Jos van der Kooy statt. Am 11. September 1996 machte Albert de Klerk eine Radio-Aufnahme auf der Adema-Orgel der St.-Josephskerk, dem Instrument, das er 64 Jahre lang bespielte und dessen Klang für die Entstehung der ‘Tres Meditationes Sacrae’ mit bestimmend war. 2014 erschien bei Donemus eine komplett revidierte Ausgabe der ‘Tres Meditationes Sacrae’, in der auch die Registrierungen hinzugefügt wurden, die De Klerk während seiner Radio-Aufnahme verwendete.
Im Artikel werden die drei Teile der Komposition beschrieben und analysiert.




Albert de Klerk Photo: Nils van Houts