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Rogér van Dijk Die Ibach-orgel in der Broederenkerk zu Deventer Teil 2: Die Restaurierung durch die Orgelbauer Gebr. van Vulpen
Het ORGEL 111 (2015), nr. 5, 38-37 [Zusammenfassung]


Zusammenfassung Teil 1
Ein 2002 aufgestelltes Gutachten über die Orgel bildete den Ausgangspunkt eines Restaurierungsprojektes, das 2014 abgeschlossen wurde. Wichtig war, dass nach 2007 deutlich wurde, dass auch die Kirche restauriert werden sollte, und dass die Orgelrestaurierung in den Fördermittelantrag für die Kirchenrestaurierung mit aufgenommen werden konnte. Es wurde ein Restaurierungsplan aufgestellt, in dem die Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes der Ausgangspunkt war. 2011 wurden Angebote eingeholt; der Auftrag wurde an Gebr. Van Vulpen aus Utrecht vergeben. Im Januar 2012 wurde das komplette Instrument, inklusive der Gehäuse, demontiert und im Sommer 2012 begann Van Vulpen mit den Arbeiten.
Während des Restaurierungsprozesses kamen einige unerwartete Dinge ans Licht. So schien eine Anzahl von Holzpfeifen dermaßen durch Holzwurm angegriffen zu sein, dass ihr Ersatz leider unvermeidlich war. Da alle Holzpfeifen angestrichen waren, war der Umfang des Befalls leider nicht früher festzustellen. Einen noch größeren Rückschlag bedeutete der Zustand der Windladen, der schlechter war, als noch vorher festgestellt werden konnte.
Im Artikel werden die Restaurierungsarbeiten beschrieben, die Anfang 2014 so weit fortgeschritten waren, dass mit der Montage der Orgel am 3. Februar begonnen werden konnte. Die Fertigstellung der Orgel erfuhr Mitte August 2014 ihren letzten Schliff. Die festliche Indienstnahme fand am Dienstag, den 23. September 2014 statt.



Photos : Jan Smelik