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Kees Weggelaar Ad Wammes und seine Orgelwerke
Het ORGEL 111 (2015), nr. 4, 3-11 [Zusammenfassung]



In den letzten Jahren hat die internationale Aufmerksamkeit auf den niederländischen Komponisten Ad Wammes (geb. 1953) stark zugenommen. Vor allem seine Orgelkomposition Miroir ist weltweit berühmt geworden und wird durch viele führende Organisten aufgeführt. Wammes studierte Klavier bei Edith Lateiner-Grosz und Komposition bei Ton de Leeuw, Theo Loevendie, Klaas de Vries und Ton Bruynèl. Durch seine Hochzeit mit der Organistin Inge Westra und Orgelexkursionen in seiner Studienzeit lernte er auch die Kirchenorgel kennen.
Der Komponist gibt an, wie seine Entwicklung bis heute verlaufen ist: “1983-1985 fünf Sesamstraßen Langspielplatten. 1986-2002 vierzig Produktionen für TeleacNOT. 2005-heute: Konzentration auf Konzertmusik. Internationaler Durchbruch mit Orgelmusik.” Stilistisch zeichnet sich Wammes Musik durch eine Mischung von klassischer und Pop(ulärer)-Musik aus. Im Artikel werden die Orgelwerke von Wammes von Mytò (1981) bis zu den vier Interludes (2014) besprochen. Bei der Beurteilung der Werke fragt sich der Schreiber u.a., ob in manchen Kompositionen die Trennlinie zwischen “leichtfüßig” und “oberflächlich” nicht zu sehr verschwimmt, und ob nicht mehr “Widerhaken” in den Kompositionen wünschenswert wären.