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Auke H. Vlagsma Die Orgelgeschichte der St.-Maartenskerk in Zaltbommel (I)
Het ORGEL 110 (2014), nr. 5, 4-18 [Zusammenfassung]



Die St.-Maartenskerk in Zaltbommel datiert aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Aus der Tatsache, dass 1534 ein Organist (mr. Heijman Gielissen) angestellt wurde, wird deutlich, dass es zu dieser Zeit eine Orgel gab. Dieses Instrument wurde 1589 durch den Utrechter Orgelbauer Peter Janszoon de Swart abgebrochen, der eine neue Orgel baute, wahrscheinlich ein Positiv, die am 10. Juli 1590 fertiggestellt wurde. Ebenso baute er 1595/96 eine Orgel über dem Eingangsportal im Nordschiff. Diese Orgel wurde 1631/32 auf eine Empore unter dem Turm umgesetzt.
An dieser Stelle in der Kirche baute Matthias Verhofstadt 1723 eine neue, größere Orgel mit 18 Registern, verteilt auf Hauptwerk und Rückpositiv. Dieses Barockinstrument wurde in den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts durch eine neue Orgel im klassizistischen Stil ersetzt, die durch Andries Wollferts erbaut wurde. Dieses Instrument zählte 35 Register, verteilt über drei Manuale und Pedal.

[Ergänzung zu Teil 1]
Ausführlich werden die Restaurierungen von 1946-1950 und 1982-1986 besprochen. Letztgenannte Restaurierung wurde durch den Orgelbauer Sebastiaan Blank ausgeführt, der seitens des Kirchenvorstandes von Klaas Bolt beraten wurde. Die Arbeiten standen unter der Aufsicht von Onno Wiersma vom Rijksdienst voor der Monumentenzorg (damals Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed).
Ebenso wird ausführlich auf die Spieler der Orgeln in der St.-Maartenskerk zu Zaltbommel von der frühsten Zeit bis heute eingegangen.


Photos Jan Smelik