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Teus den Toom In memoriam Hans van der Harst
Het ORGEL 110 (2014), nr. 2, 22-23 [Zusammenfassung]



Der 1930 in Amsterdam geborene Hans van der Harst geriet während seines Aufenthaltes im Norbertinerkloster in Heeswijk in den Bann der Orgel. Er nahm Stunden bei Albert de Klerk, Cor Kee und – am Brabanter Konservatorium – bei Huub Houët und Louis Toebosch. 1961 wurde er Sachverständiger im Katholischen Glocken- und Orgelrat (KKOR). Bis zu seiner Pensionierung 1996 hat er ungefähr 120 Restaurierungen begleitet.
Bemerkenswert war seine Passion für die Orgel des 19. Jahrhunderts. Van der Harst stellte sich gegen (prinzipielle) Verurteilungen des Orgelbaus des 19. Jahrhunderts und verlangte nach Aufmerksamkeit für Instrumente aus dieser Periode, die Qualitäten besaßen. Van der Harst publizierte viele Broschüren und Artikel nach Veranlassung von Restaurierungsprojekten. Außer als Sachverständiger war er auch als Dozent für Orgelbau und Orgelgeschichte am Nederlands Instituut voor Kerkmuziek und als Organist der Utrechter St.-Catharinakathedraal tätig.
Van der Harst starb am 10. Januar 2014.