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Olga de Kort-Koulikova Russische Orgelmusik im 19. und 20. Jahrhundert. Teil 1: die Periode 1830-1917
Het ORGEL 109 (2013), nr. 5, 34-40 [Zusammenfassung]



Zu Unrecht erwecken Konzertprogramme in den Niederlanden und Russland den Eindruck, dass es keine russische Orgelmusik gibt. Es herrscht Unkenntnis über diese Orgelmusik, da die Orgel in der russischen Musikgeschichte keine Rolle spielte. Und als es ab dem 19. Jahrhundert Orgeln in Russland gab, wurde darauf westliche Musik gespielt, wobei vor allem Bach populär war. Inspiriert durch Bach schrieben die russichen Komponisten Vladimir Odojevsky und Michail Glinka verschiedene Werke für Orgel.
Ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte der russischen Orgelmusik war die Eröffnung von Orgelklassen an den Konservatorien von St. Petersburb (1862) und Moskau (1885). Bedeutende Orgeldozenten waren Heinrich Stiehl (1829-1885), Ludwig Homilius (1845-1908) und Jacques Handschin (1886-1955). Letztgenannter studierte bei Reger, Straube und Widor, und regte russische Komponisten wie Aleksandr Glazoenov, Sergej Tanejev, César Cui und Sergej Ljapoenov dazu an, Orgelwerke zu komponieren.




Downloads Russischer Orgelmusik

César Cui, Prelude in g
César Cui, Prelude in As

Aleksandr Glazoenov, Prelude en Fuga in D Opus 93
Aleksandr Glazoenov, Prelude en Fuga in d Opus 98



Jacques Handschin



Michael Glinka



Aleksandr Glazoenov durch Repin