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Koos van de Linde Abermals die Van-Straten-Orgel. Eine andere Sichtweise
Het ORGEL 109 (2013), nr. 3, 22-29 [Zusammenfassung]



Im Frühjahr 2012 wurde im Orgelpark in Amsterdam eine Kopie der Orgel, die Peter Gerritsz 1479 für die Nicolaïkerk zu Utrecht baute, in Gebrauch genommen (s.a. Het Orgel 109/2, 16-25). Beim Bau dieser sogenannten Van-Straten-Orgel (benannt nach dem Rijksadviseur Rudi van Straten) wurde eine Reihe von Ansatzpunkten verfolgt, die dem Autor nach anfechtbar sind. Die wichtigsten Kritikpunkte sind, dass die Spuren der alten Pedalkoppel nicht länger an sich zu erklären sind und dass dafür keine plausible Alternative geboten wird. Ein anderer Punkt ist, dass durch den bekannten Umfang der Oberwerksladen die Positie und die Cimbel nicht auf dem tiefsten Ton beginnen können. Dies ist von keinem anderen relevanten Instrument bekannt. Weiterhin sind Transmissionen von Pfeifen aus dem Hauptwerk zum Positiv/Oberwerk aus Quellen oder Spuren an anderen erhaltenen Instrumenten nicht bekannt. Fragezeichen sind ebenfalls zu setzen bei der Diskrepanz zwischen dem Pedalumfang ohne Fs und Gs und dem chromatischen auf F beginnenden Oberwerk. Dieses sollte man doch eher umgekehrt erwarten, so der Autor.